Rückblick



Pfarrer Gemah Ballah zu Gast in Zehlendorf -
Diasporawerk tagte vom 2.-3. Juni in Zehlendorf

Auf Einladung des Diasporawerks in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) - Gotteskasten e.V. - war der lutherische Pastor Gemah Ballah aus Voinjama/Lofa County/Liberia vom Pfingstmontag, 21. Mai, bis zum 3. Juni in Deutschland zu Gast. Der 1. Vorsitzende des Diasporawerks, Prof. i.R. Dr. Werner Klän (Lübeck), begleitete seinen ehemaligen Studenten (Lutheran Theological Seminary in Tshwane, Pretoria, Südafrika) während dieser Zeit.
Am Samstag, dem 2. Juni, traf Pfarrer Gemah Ballah auf Jugendliche unserer Ev.-Luth. St. Mariengemeinde. Nicht nur in unserem Jugendkreis war er Gast, sondern auch im Konfirmandenunterricht gab er bereitwillig Auskunft über seine Arbeit in Liberia. Seine Frau und er kümmern sich um Ebola-Opfer, besonders Waisenkinder. Während der Ebola-Epidemie leisteten beide Aufklärungsarbeit in den ländlichen und schwer zugänglichen Gebieten Liberias. Waisenkinder, deren Eltern Opfer der Epidemie geworden waren, wurden in Familien zur Betreuung gegeben. Um sie auszubilden, hat Ballah inzwischen eine Schule gegründet, an der mehr als 150 Schülerinnen und Schüler von acht Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Der Bau der Schule wurde zu großen Teilen aus Mitteln des Diasporawerks bestritten. Der Lehrplan entspricht dem der staatlichen Schulen; der Religionsunterricht liegt aber in der Hand kirchlich gebundener Kräfte. Im Aufbau befindet sich derzeit eine Klinik zur medizinischen Grundversorgung; der Rohbau steht. Auch hier beteiligt sich das Diasporawerk maßgeblich an der Finanzierung.
Hinzu kommt die wöchentliche Radio-Ausstrahlung einer Missionssendung über einen regionalen Sender. Diese Arbeit wird von der Faith Community - Lutheran Church, einer Gemeinde der Lutherischen Kirche-Missouri-Synode in Las Vegas/Nevada unterstützt. Durch diese Sendungen kommt Ballah in Verbindung mit Menschen, die mehr von der biblischen Botschaft erfahren wollen. So entstehen kleine lutherische Gruppen in Gegenden, in denen es zuvor gar keine Kirche gab.
Am 2. Juni war Ballah Gast in der Vorstandssitzung des Diasporawerks, in der die Mitgliederversammlung in unserer St. Mariengemeinde vorbereitet wurde. Die Vorstandsmitglieder, die Ballah bisher nicht persönlich kannten, waren gleichfalls ergriffen von der Berichterstattung, wie auch schon die Jugendlichen unserer Gemeinde. Die Vorstandsmitglieder brachten zum Ausdruck, dass sie seine Arbeit weiterhin nach Kräften unterstützen wollen. Spenden sind möglich über das Konto des Diasporawerkes bei der Postbank Dortmund, IBAN: DE 07 4401 0046 0109 2504 67, Stichwort „Liberia“.
nach selk_news



Feier der Goldenen Konfirmation in St. Marien
Am 1. Sonntag nach Trinitatis, dem 3. Juni, feierte nicht nur das Diaspora-Werk in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche ihren Diasporatag in unserer Gemeinde, sondern wir feierten auch Konfirmationsgedenken. Vorkonfirmanden aus dem jetzigen Kurs wirkten als Ministrantinnen im Gottesdienst mit. In diesem Gottesdienst hielt der 1. Vorsitzende des Werkes, Prof. i.R. Dr. Werner Klän, Lübeck, die Predigt.



Bombenalarm in der Riemeisterstraße
Das gab es sicher auch noch nie in der Riemeisterstraße. Eine merkwürdige Tüte vor dem Gemeindehaus sorgte für großes Chaos. Die Polizei sperrte für Stunden die gesamte Straße vor der Kirche. Mit einem Röntgengerät  wurden Drähte erkannt und die Tüte kontrolliert gesprengt. Danach stellte sich heraus, dass es zum Glück keine Bombe, sondern nur ein Blutdruckmessgerät war..